FakeNewsAnstalt ZDF: Berufstätige Flüchtlinge in BaWü

Propaganda vom Feinsten präsentiert uns wieder einmal das ZDF – Dank abgepressten Zwangsbeiträgen, die von einem Bruder eines Verfassungsrichters auch als „Demokratieabgabe“ bezeichnet werden. Es geht um einen Beitrag den man auf der Webseite des ZDF findet und der im heute-journal ausgestrahlt wurde, Datum 03.08.2018 [1]. In diesem geht es um diverse Unternehmen in Baden-Würtemberg, die „Flüchtlinge“ beschäftigen. Dieses ist schon die erste Lüge, denn diese Personen sind eben nicht „Flüchtlinge“, denn wie wir aus dem „Off“ hören, sollen diese Beschäftigen abgeschoben werden bzw. deren Asylantrag wurde abgelehnt und sie haben einen entsprechenden Bescheid erhalten – Damit sind sie auch niemals Flüchtlinge gewesen! In dem Beitrag geht es u.a. um das Unternehmen VAUDE, welches (angeblich) 12 „Flüchtlinge“ beschäftigt, 7 von Ihnen droht laut Geschäftsführerin Antje von Dewitz die Abschiebung. Warum konnten diese Personen überhaupt beschäftigt werden? Eine Antwort darin findet sich in der „Schwäbischen Zeitung“ vom 19. Mai 2017, in dieser heißt es [2]:

Modell des Landkreises Biberau

[…] IDS beschäftigt auch Flüchtlinge, die noch keine Anerkennung als Asylbewerber haben. Dies ist möglich durch ein besonderes Modell, das der Landkreis Biberach gemeinsam mit der Agentur für Arbeit anbietet: Ein Flüchtling, der eine Arbeitsstelle hat und gegen den keine ausländerrechtlichen Vorbehalte vorliegen, erhält eine befristete und auf den Betrieb beschränkte Arbeitserlaubnis.

Was in dem Beitrag nicht erwähnt wird, dass das Unternehmen u.a. für die Einrichtung einer Werkstatt öffentliche Gelder bekommen hat. Das Unternehmen führt in einer Pressemitteilung vom 09.02.2018 selber aus, dass es eine „Upcycling-Werkstatt“ gegründet hat und hierfür eine Finanzierung von 70.000 Euro von der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt (BDU)“ erhalten hat [3]. Diese Förderung wird auch auf der Förderdatenbank der BDU unter dem Aktenzeichen 33947/01 geführt [4]. Das Projekt lautet dort: „Upcycling von Reststoffen – Modellprojekt zur Integration von Geflüchteten“. Das macht etwas stutzig und wir lesen in der Pressemitteilung von VAUDE:

Mit der Entwicklung eines Upcycling-Fertigungsprozesses, gepaart mit dem Aufbau eines neuen Businessmodells, eröffnen sich für VAUDE neue Möglichkeiten der Wertschöpfung bei gleichzeitiger Ressourceneinsparung und Abfallvermeidung. Durch die Verzahnung mit den bereits eingebundenen Unternehmen und Institutionen wird zudem eine Plattform für Upcycling-Produktionen entstehen“, so Dr. Maximilian Hempel, Deutsche Bundesstiftung Umwelt. „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Ihnen werden vertiefte Einblicke in betriebliche Abläufe ermöglicht und berufliche Perspektiven aufgezeigt. Ich hoffe, dass sich das Projekt weiter erfolgreich entwickelt und es viele zum Nachahmen inspiriert.“

Hier werden also auch Gelder einer Stiftung die für einen anderen Zweck gegründet wurde und dessen Kapitalstock von rund 1,3 Milliarden aus dem Verkauf der Salzgitter AG – die Leser dieses Blogs erinnern sich an einen Geschäftsführer – stammt, de facto zweckentfremdet für die „Beschäftigung“ von „Flüchtlingen“. Die 70.000 Euro sind aber nicht die einzige Fördersumme die VAUDE erhalten hat, in der Hauspostille der IHK „Die Wirtschaft“ heisst es in einem Bericht der die Überschrift „Unternehmer-Initiave: Bleiberecht für Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit gefordert“ trägt [5]:

Elf Flüchtlinge arbeiten bei VAUDE in den Bereichen Produktion, Logistik und Produktservice. Hinzu kommt ein Auszubildender zum Industriekaufmann. Insgesamt hat VAUDE 63.000 Euro in die Betreuung und Qualifizierung dieser Mitarbeiter investiert, die Hälfte davon hat die Arbeitsagentur übernommen.

Die Arbeitsagentur hat also VAUDE hier mit 31.500 Euro gesponsert. In Summe hat das Unternehmen also mind. 101.500 Euro öffentliche Gelder für das Beschäftigen von 11 „Flüchtlingen“ erhalten. Der Autor geht davon aus, dass es vermutlich mehr sind, denn das ZDF behauptet in seinem Beitrag, dass VAUDE u.a. Integrationskurse bezahlt hat. Wetten, dass es diese nicht (vollständig) aus eigenen Taschen bezahlt hat?!

Im ZDF-Bericht kommt auch ein Chef einer Bierbrauerei zu Wort, in der Schwäbischen Zeitung erfahren wir, dass seine Produktionshelfer 11,50 Euro die Stunde erhalten und es solche „Fachkräfte“ am Markt nicht gibt [6]. Das ZDF verbreitet zum Schluss eine weitere Lüge, nach der ein Viertel aller „Flüchtlinge“ beschäftigt wären, diese Mainstreammedienlüge haben wir in einem anderem Beitrag schon entlarvt.

Es wäre interessant zu erfahren, welche weiteren öffentlichen Förderungen diese Unternehmen der Unternehmens-Initiative erhalten haben und warum sie (die sich doch so sozial im ZDF-Bericht geben), dieses nicht aus der eigenen (Porto-)Tasche bezahlen.

Quellennachweise

[1] https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/berufstaetige-fluechtlinge-in-bawue-100.html

[2] http://id-s.de/fileadmin/IDS_Redakteure/pdf/Presseberichte/SchwaebischeZeitung_Aus_Fluechtlingen_werden_Beitragszahler_20170519.pdf

[3] https://www.vaude.com/de-DE/Unternehmen/Presse/Pressemitteilungen/Upcycling-weil-Wegwerfen-Verschwendung-waere

[4] https://www.dbu.de/index.php?menuecms=2406&db_suche=vaude

[5] https://www.ulm.ihk24.de/blob/ulihk24/servicemarken/presse/IHK_Zeitschrift/Blaetter_WAB/4082882/02509c2e481378c4e0c818b18b031347/PDF-Ausgabe_06_2018-data.pdf

[6] https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.unternehmer-initiative-firmen-fordern-bleiberecht-fuer-beschaeftigte-fluechtlinge.97836979-dd46-4e13-a117-108e1ae2ea8b.html

3 Kommentare zu „FakeNewsAnstalt ZDF: Berufstätige Flüchtlinge in BaWü

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