Diversity — Replik auf einen NZZ—Artikel

Über Hadmut Danish Blog bin ich auf einen NZZ—Artikel gestoßen. Danish zitiert diesen Artikel ausführlicher und zwar jene Stellen die sich mit dem Thema Diversity beschäftigt und in denen der Autor sich darüber beklagt. Nachdem ich den Artikel in der NZZ vollständig gelesen habe, kann ich nur mit den Kopf schütteln und frage mich, ob der Autor zwischendurch seinen Verstand verloren hat. Denn er lobt zunächst Obama über den Klee. Das ist ein derartiger Widerspruch, denn wer Obamas Lebenslauf kennt, weiß dass dieser der Prototyp eines Diversity—Industry—Protagonisten ist.

Fangen wir mal an mit den Stellen, in denen der Autor sich über die Diversity beschwert.

Er geht darauf ein, dass Asiaten an der öffentlichen Universität Berkeley 60% der Studenten stellen, in Harvard aber nicht, sondern aufgrund von Quotenregelungen aufgrund von Rasse weniger zugelassen werden. Er führt dann aus:

Harvard nehme nicht mehr (nur) nach Leistung Studenten auf, sondern wolle Diversity-Quoten für sozial und ethnisch Benachteiligte erfüllen, zulasten der im Durchschnitt besseren Asiatischstämmigen. Es ist ihnen nicht zu verdenken.

Affirmative Action gibt es schon seit Jahrzehnten in den USA, der Autor scheint davon nichts mitbekommen zu haben. Obama und auch seine Frau sind aufgrund der Affirmative Action bevorzugt wurden und durften studieren, weil sie die richtige Hautfarbe hatten. Ohne diese Bevorzugung ist es zweifelhaft, ob er und seine Frau den Studienplatz erhalten hätten.

Obama war nach seinem Studium als Community Organizer im Alinsky—Style unterwegs. Er vertrat als Anwalt auch die ACORN. Der ACORN wurde die Gemeinnützigkeit entzogen und sie erhielt auch keine Steuermittel mehr vom Kongress. Der Grund für diesen Entzug ist ein Video bzw. mehrere Video O’Keefes. O’Keefe hat danach die Organisation Project Veritas mit Unterstützung von Steve Bannon gegründet. In diesen Videos sieht man wie O’Keefe sich als Zuhälter ausgibt und die ACORN bittet ihm Tipps zu geben. Diesen tuen die einzelnen Büros auch. Die einzelnen Videos wurden dann viral in Salami—Taktik von Andrew Breitbart veröffentlicht. Das ist auch der Grund für den grenzenlosen Hass der Linken und ihren Unterstützern auf Breitbart. Denn nach Veröffentlichung der Videos, musste die ACORN schließen, jene Organisation für die Obama zuständig. Obama versuchte als Präsident die Schließung zu verhindern, dieses misslang.

Unter Obamas ernannten Justizminister Eric Holder flossen Milliardenbeträge in die Koffer der Diversity Industry, ohne dass der Kongress diese Gelder genehmigte. Das DOJ verklagte diverse Banken weil diese vor der Finanzkrise angeblich Minderheiten Kredite aufschwatzen, die zu deren Nachteil waren. Hierzu sollte man wissen, dass diese Finanzinstitute vor der Finanzkrise diesen Minderheiten Kredite geben musste, aufgrund von Gesetzen und Regulierungen und zwar unter dem Druck von Organisationen der Diversity Industry (über den ganzen Themenkomplex werde ich demnächst eine Artikelserie veröffentlichen). Das DOJ klagte zunächst diese Institute an, ohne eine Anklage vor Gericht zu erwirken. Nachdem das DOJ eine Einigung mit den Finanzinstituten erreichte, dieses stimmten häufig zu, da sie Angst um ihre Reputation hatten, reichte das DOJ Klage ein und präsentierte auch die Einigung, die im Normalfall auch dann vom Richter genehmigt wurde. Besonderheit dieser Deals war, dass nicht nur die Betroffenen, die einen Schaden hatten, Gelder bekamen und das DOJ. Statt dass das DOJ das Geld bekam und dieses dann vom Kongress an Organisation weitergeleitet wurde, wurde es stattdessen an Organisationen der Diversity Industry weitergeleitet, die mit der Materie überhaupt nichts zu tun hattet, sondern Eric Holder bzw. Obama nahestanden.

Der Autor führt zudem am Anfang aus:

Das Radcliffe Institute ist ein elitärer Elfenbeinturm im guten Sinne.[…] Die Leute, die sich hier treffen, sind kosmopolitisch, gebildet und haben breite Horizonte.

Nach Lesen des Artikels muss ich dem Autor widersprechen, allzu breit scheint sein Horizont nicht zu sein, sonst würde er eben nicht aussagen, dass

Das Schlimmste, was man Obama ankreiden konnte, war bekanntlich, dass er heimlich rauchte.

Ein absurder Widerspruch wenn man die Gedanken die sich der Autor zum Thema Diversity macht, aber offensichtlich nicht weiß, dass Obama Teil dieser ganzen Industrie war und ist.

Zudem scheint er noch nie etwas von den ganzen anderen Skandalen gehört zu haben, die in der Obama—Zeit passiert sind. Er erwähnt hier nur Guantanamo, aber nicht die Tatsache, dass vom Amtsantritt Obamas bis zum Abtritt die USA jeden Tag im Krieg mit anderen Staaten waren. Das die USA mehr Bomben abwarfen,als in jeder anderen Periode nach dem 2. Weltkrieg. Dass die Drohneneinsätze in seiner Zeit immer weiter ausgeweitet wurden. Der IRS—Skandal, bei denen oppositionelle Tea—Party—Gruppen von der IRS aufs Korn genommen wurden, aber auch von anderen staatlichen Organisationen, während gleichzeitig Gelder in die Koffer der mit Obama verbandelten Diversity Industry Organisationen über das DOJ flossen. Ich könnte an dieser Stelle noch weitere Skandale aufzeigen, z.B. auch die gesamte Affäre um den Mail—Server von Clinton, aber der informierte Leser sollte diese kennen. Falls nicht, sollte er sich fragen, warum eigentlich. Warum bin ich so schlecht informiert. Das gleiche sollte sich auch der Autor des NZZ—Artikels fragen.

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