„Einwanderung und Bildung als Vehikel politischer Utopie“ – Dr. Thilo Sarrazin

Auf der diesjährigen Konferenz des „Ludwig von Mises Institut“ sprach Thilo Sarrazin zum Thema „Einwanderung und Bildung als Vehikel politischer Utopie“. Ja das ist schon erstaunlich, ein Soze darf bei Libertären sprechen. Zumal im letzten Jahr sehr stark das Thema Privatrechtsgesellschaften und Privatstädte besprochen wurde.

Ein kleiner thematischer Überblick:

Ab 1:30:  Anfang des Vortrags. Dieser basiert auf dem Buch „Wunschdenken“. Hinter jeden Utopien stehen menschliche Ziele. Gleichheit ist eine Norm. EEs sind Normen und keine empirischen Wahrheiten. Er führt dabei einige geäußerten Aspekte von Philosophen auf.

Ab 8:20: Ab wann war es möglich zu Lesen und zu Schreiben. Er führt die Hessische Schulreform in den 70er Jahren auf, ab 11:00 die Abschaffung der zweisprachigen Schulungen in Frankreich, ab 12:00: Inklusion in Deutschland.

Ab 16:45 Er geht auf das Thema Einwanderung und führt auf, dass es ethnische, religiöse und kulturelle Unterschiede gibt. Wer möglichst viel Gleicheit innerhalb eines Staates haben will, wird eben Ungleichheit außerhalb erzeugen müssen

Ab 21:00 Er geht auf das Argument ein, dass Einwanderung angeblich den Wohlstand erhöht. Dabei definiert er zunächst Wohlstand als „Output an Gütern pro Kopf“. Damit stellt er auch klar, dass der Wohlstand eines Landes nicht von dessen absoluter Einwohnerzahl abhängig ist. Er geht dann auf die Forderung ein, die eine höhere anteilige Erwerbstätigkeit von Frauen verlangt. Dieses ist nämlich dann problematisch, wenn Sie dazu führt, dass Frauen weniger Kinder bekommen. Denn das fürt eben dazu, dass in Zukunft weniger Erwerbstätige da seien.

Ab 25:00 Einwanderung ist nur dann Wohlstandserhöhend, wenn die (individuelle, oder in einer Familie) produktive Erwerbstätigkeit höher ist, als die durchschnittliche der in der er einwandernd.

Ab 27:00 Die Arbeitsproduktivität ist abhängig von a) Arbeitsethik/Motivation b) akkumuliertes physiches Kapital c) akkumuliertes Wissen d) Intelligenz / Bildung. b) – d)  sind stark abhängig von den kognitiven Kompetenzen.

Ab 30:00 Lebenslügen die im Laufe der Jahrzehnte erzählt wurden: 1) Geburtenüberschuß nicht wichtig 2) höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen notwendig 3) höhere Einwanderung notwendig 4) jeder Mensch kann jede beliebige Qualifikation erreichen 5) Über Gleichheit stellen wir Gerechtigkeit her

Ab 33:00 Internationale Bildungsstudien: Ostasiaten vor Europäern und Nordamerikanern, vor Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika. In ethnisch homogenen Ländern gibt es weniger Spreizung bei den Bildungserfolgen, als in ethnisch heterogenen

Ab 37:40 Es gibt eine Korrelation zwischen Bildungsleistung und wirtschaftliche Leitung, allerdings zeigen sich erst in 20-30 Jahren Erfolge / Mißerfolge

Ab 39:00 4 Fehler bzw. „Ausspielungen“: a) kognitive Fähigkeiten gegen allgemeine Bildung b) Gleichheit gegen Leistung c) formale Bildungsabschlüsse gegen Bildungsleistung d) Bildung wird mit utopischen Zielen verknüpft

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