Hambacher Schloss: Bürgergesellschaft (private Finanzierung) vs. Zivilgesellschaft (Staatsclaquere)

Am 05. Mai 2018 fand das „Neue Hambacher Fest“ statt, welches von Max Otte geplant, durchgeführt und finanziert wurde. Das Fest hat 88.771,09 €gekostet. Erlöst hat es rund 57.579,50, d.h. 33.191,59 musste Max Otte aus privater Hand für das Fest draufzahlen. Laut Aussagen auf der Webseite hätten auch mehr Personen Platz auf dem Hamberger Schloss gehabt als die 1200 Personen denen Einlaß gewährt wurde. Er geht von in Summe von 3000 Personen aus. Damit wäre das Fest finanzierbar gewesen. Interessant ist, dass er 28.100 Euro für den Veranstaltungsort ausgeben musste und das Hambacher Schloss alle Einnahmen aus der Gastronomie vereinnahmen konnte. Zusätzlich musste er 6.957,95 € für den Sicherheitsdienst ausgeben und 5.744,72 € für den Sicherheitsdienst. Das ist eine verdammt hohe Summe und es wäre mal interessant, was man „normalerweise“ für das Schloß bezahlen muss. Das ganze ist ein Fest von einem Bürger für die Bürgergesellschaft gewesen.

Das ist vor allem deshalb interessant, weil einige Monate später auf dem Hambacher Schloss eine andere Veranstaltung stattfindet, genauer gesagt vom 14. – 16. September das „Demokratiefestival“. Auf der Seite des Veranstalters wird das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur als Partner aufgeführt. Interessant ist, dass auf dem Programm auch eine Veranstaltung mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus! Südpfalz e.V.“ steht. Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ wird in den Ländern Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg wegen Verbindungen zur „Interventionistischen Linken“ durch die Landesämter für Verfassungsschutz beobachtet. Und wer hat an dem Fest teilgenommen? Natürlich auch die Ministerpräsidentin Dreyer. Im Gepäck hatte sie 30.000 €, mit soviel wurde das Fest aus Landesmitteln bezuschusst. Nun wäre es interessant, wer weiter das Fest bezuschusst hat und ob die Stiftung hier auch den Veranstalter 28.100 € * 3 (da 3 Tage) abgeknöpft hat und ob es hier auch eine derartige Personenzahl nur zugelassen war, oder mehr? Hier tage also die Zivilgesellschaft – Staatsclaquere, die ihr Fest aus Steuermitteln finanzierte.

Das eine Dreyer wenig Probleme mit Linksextremisten hat, kann man sehr deutlich sehen anhand der Gegendemonstration gegen die Demonstration „Kandel ist überall“. Eine Demonstration von Bürgern gegen den Wahnsinn und konkret gegen den Mord eines „Flüchtlings“ an Mia, die er mit dem Messer in einem Drogeriemarkt brutalst ermorderte. Eine Anfrage die von der CDU(!) gestellt wurde weist auf eine Demonstration am 24. März 2018 hin, bei der sieben Beamte und 14 Versammlungsteilnehmer u. a. durch von Linksextremisten geworfene Pyrotechnik verletzt wurden. Hierzu fragt diese u.a.

Wie schätzt die Landesregierung die Gewaltbereitschaft der Linksextremisten in und um Kandel ein?

Und diese antwortet frech (Roger Lewentz – Staatsminister):
Die linksextremistische Szene in Rheinland-Pfalz tritt im Vergleich zum Bundestrend, der von zunehmender Gewaltanwendung geprägt ist, kaum gewalttätig in Erscheinung. Bei ihren vielfältigen Protesten gegen Versammlungen rechtsextremistischer oder
rechtspopulistischer Parteien/Gruppierungen werden sie oftmals von gewalttätigen Szeneangehörigen aus angrenzenden Bundesländern unterstützt.
Im Kontext mit den Protestaktionen in Kandel sind der Polizei Rheinland-Pfalz insgesamt 23 dem Phänomenbereich Politisch motivierte Kriminalität – links zuzuordnende Gewaltdelikte bekannt geworden. Davon konnten bislang 15 Gewalttaten aufgeklärt werden. Elf von insgesamt 15 ermittelten Tatverdächtigen wohnen in Baden-Württemberg und zwei in Bayern. Zwei Tatverdächtige kommen aus Rheinland-Pfalz, davon einer aus der Region Kandel.
Na dann ist ja alles in Butter und die Ministerpräsidentin kann weiterhin mit Linksextremisten demonstrieren und diesen auf die eine oder andere Art ud Weise Steuerknete zuschieben. Als dass der gemeine Bürger, der durch diese Staatsvertreter verachtet wird und der keinen Gewaltschutz durch die Staatsmacht erfährt und deshalb auf die Straße geht, sich von der Zivilgesellschaft verprügeln lassen darf.
Quellennachweise:

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