So macht Kommunismus Spaß – Teil 1

Haltet den Dieb, wird der eine oder andere jetzt rufen. Stimmt, ich bekenne mich schuldig, ich habe tatsächlich den Titel geklaut. Ich sage Euch aber: „Haltet die Räuber, nehmt sie fest und stellt sie vor ein ordentliches Gericht!“

Wer jetzt ein wenig verwirrt angesichts der obigen Zeilen, dem sei versichert, dass der Blogautor keine Drogen genommen hat. Ein wenig Kaffee – sonst nichts. Das gilt freilich nicht unbedingt für die über die ich hier schreibe und nicht nur das. Ich sage nur „Pädophilie“! Wer bis hierhin gelesen hat, dem empfehle ich sich ein wenig zurückzulehnen und sich die folgende Geschichte vorzustellen.

Stelle Dir vor, du seiest RF. RF ist schon ein weniger länger verheirat mit MB. RF und gewiss auch MB sind schon immer ein wenig Füchse gewesen. Hatten sie einst gegen den SS gewettert, haben sie genau dort Karriere gemacht. Vielleicht hatten sie deshalb gegen den SS gewettert, da sie sich vorstellten, dass diejenigen die für den SS arbeiteten, charakterlich genau so seien, wie sie selber sind. Quasi ein Spiegelbild. Jetzt sind die beiden soetwas wie Rentiere, aber im Grunde noch viel grössere Füchse. Quasi ein Mach2-Fuchs. Die beiden gründen im Juli 2017 die L gGmbH und stellen wenige Tage später einen Antrag beim BfFuG. Wann genau ist nicht klar. Aber eine interne Mitteilung trägt das Datum 04.08.2017. Postalischer Eingang im BfFuG am 09.08.2017. Abgezeichet am 09.08. und 14.08.2017. Das Fördervorhaben soll am 01.09.2017 Tage später losgehen. Es muss also schnell gehen, deshalb heisst es auch schon: „Frist: Eilt! Das Projekt soll zum 01.09.2017 beginnen.“ Da trifft es sich gut, dass deine Frau MB einmal als pSs im BfFuG gearbeitet hat. Ist schon ein wenig länger her, genauer gesagt im Zeitraum 2002 bis 2005. Dürfte aber nichts machen, irgendwen kennt die schon. Und so wird dein Antrag auf der Überholspur bearbeitet – ich sagte doch Mach2! Und ihr erhaltet  Steuerknete und zwar reichlich. Um genau zu sein zunächst für den Zeitraum 01.09. – 31.12.2017 96.800 €, dazu bringt ihr laut eigenen Angaben 10.000 Eigene bzw. andere Drittmittel ein. Nun seid ihr Mach2-Füchse, gemäss Projektantrag wollt ihr eine Webseite erstellen lassen und auf dieser 10-20 Artikel über Autoren veröffentlichen, die nach eurer Meinung einer antiliberalen Tradition folgen bzw. diese begründen, diese 10 – 20 Texte lasst ihr natürlich extern schreiben. Arbeit – pfff – habt ihr noch nie wirklich was mit am Hut gehabt. Da trifft es sich gut, dass ihr für diese 10-20 Artikel je 1.000 € kalkuliert, de facto  entspricht dieses fast eurem Eigenkapital. Ihr seid halt schlaue Füchse. Das Geld, welches euch de facto das BfFuG gibt, geht für andere Sachen drauf.  Klar, ihr habt Personalkosten von 45.600 € ( 12.000 € Halbtagsstelle Projektleitung, 10.800 € Halbtagsstelle wiss.MA., 10.800 € Halbtagsstelle Redakteur (Website und Lektorat), 12.000 € Volltagsstelle Pj.adm. und Veranstaltungsmanagement), dazu kommen die Kosten für die externe Fachexpertise 12.000 € Artikel (12* 1.000 €) + einen Beirat für 5.000 € und dessen Reisekosten + Bewirtung und Raummiete in Höhe von 1.2000 €. Dazu kommen Kosten für eine Fachkonferenz und Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von 18.5000 €, die Webseite kostet 11.500 € und ihr habt Overhead-Kosten in Höhe von 13.000 €.

Da dieser Deal für den Zeitraum 01.09. – 31.12.2017 so gut gelaufen ist, kriegt ihr im darauffolgenden Jahr 143.283,38 € und für 2019 sind schon 337.806,55 € eingeplant. Das sind wohlbemerkt die Gelder die ihr aus dem BfFuG erhaltet. Weitere Knete wird woanders abgesaugt.

So macht Kommunismus Spaß!

Wer Probleme ob der Abkürzungen hat, dem biete ich untenstehend eine „Übersetzungstabelle“ an.

 

PS: Die Fördergelder tauchen nicht in der Bundesdrucksache 19/1012 auf, wo explizit nach Geldern für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefragt wird. Vermutlich deshalb weil es unter „Begleitende Projekte“ geführt wird und danach nicht explizit gefragt wurde.

PS PS: An der gleichen Adresse wie die L gGmbH residiert auch das „Progressive Zentrum“. Hier treffen sich u.a. die Vertreter der „Stiftung der Schande“ und der Bundeszentrale für politische Bildung. Auch dieses muss Gelder aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ erhalten. Es taucht aber auch nicht in Drucksache 19/1012 auf.

PS PS PS : An der gleichen Adresse residerte früher das Global Public Policy Institute (GPPi), welches u.a. auch von verschiedenen Bundesministerien, parteinahen Stiftungen, der Open Society Foundation und der EU gefördert wird.

PS PS PS PS: Nein, ich bin nicht die Person, die die Anfrage bei fragDenStaat gestellt hat. Anscheinend gibt es doch noch ein paar „helle Kerzen“ bei der CSU und sie ist noch nicht vollständig ins Reich der Finsternis weggeglitten.

Text Auflösung
RF Ralf Fücks
MB Marie­luise Beck
SS Schweinestaat
L Liberal
BfFuG Bundesministerium für Familie und Gedöns
pSs parlamentarische Staatssekräterin

Quellennachweis:

https://fragdenstaat.de/anfrage/gegneranalyse/

https://libmod.de/ueber-uns/gesellschafter/

https://www.progressives-zentrum.org/

http://web.archive.org/web/20120220182558/http://www.gppi.net/about

 

 

3 Kommentare zu „So macht Kommunismus Spaß – Teil 1

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