Deutsche Wohnen SE

Du Kommunisten sind wieder an der Macht. Mit der ehemaligen FDJ-Vorsitzenden in Agitation und Propaganda Angela Merkel, geborene Kasner, verheiratet Sauer, wird die DDR wiedererrichtet. Nun plant also ein rot-rot-grüner Senat in der Bundeskloake Wohnungseigentürmer dort zu enteignen. Deren Unterstützerkreise fordern laustark die Enteignung von privaten Wohnungseigentümern, das Hassobjekt Nr. 1 ist dabei die Deutsche Wohnen SE. Danisch hat heute einen Artikel indem er darauf hinweist, dass ein Leser ihn darauf hinweist, dass der Senat ja einfach die Deutsche Wohnen am Aktienmarkt aufkaufen könnte. Da ist etwas dran. Der Vorschlag hat mich neugierig gemacht und und den Geschäftsbericht 2018 herausgesucht und in diesem ein wenig gestöbert.

Es existieren 357,01 Mio Aktien, im Jahresbericht wird ein Schlusskurs von 40,00 Euro ausgewiesen, was zu einer Marktkapitalisierung von 14,3 Mrd. führt. Der aktuelle Kurs beim Schreiben des Blogbeitrages liegt bei 41 €. De Dividende liegt für 2018 bei 0,80 €. Das bedeutet eine aktuelle Marktkapitalisierung von 14,637 Mrd. Dieses Geld müsste der rot-rot-grüne Senat aufbringen und dem Land Berlin würde die Deutsche Wohnen SE gehören. Was ist drin in der Packung? Zunächst einmal 164.265 Wohneinheiten, davon 115.612 im Großraum Berlin. Das hört sich doch schonmal gut an, oder nicht? Das sind 89.106 € pro Wohneinheit. Ein excellenter Preis, oder nicht? Allerdings erwirbt man dabei neben der Wohnung auch noch entsprechende Schulden mit. In Summe betragen die Verbindlichkeiten 13.149,8 Millionen Euro. Das macht pro Wohneinheit nocheinmal 80.052 €. Daraus ergeben sich in Summe 169.158 € pro Wohneinheit.

Der eigentliche Diskussionspunkt sind die Mieten. Diese steigen in Berlin, wie auch in anderen Orten und Städten in Deutschland. Über die Gründe hatte ich mich schon in einem anderen Blogbeitrag ausgelassen: https://diehassrede.wordpress.com/2019/03/01/die-planwirtschaftlichen-illusionen-im-wohnungsneubau/ .

Die Vertragsmiete beträgt 6,62 €/m2 über den gesamten Wohnungsbestand, in Berlin 6,70 €. Unten sind die Vertragsmieten, mit ihrem entsprechenden Anteil am gesamten Wohnungsbestand angebildet. Nüchtern betrachtet im Verhältnis zu anderen Städte und Gemeinden noch recht günstig. Wenn der rot-rot-grüne Senat meint er könne den Wohnungsmangel durch Enteignung beseitigen und findet dafür eine Meute in der Bevölkerung die „Hurra“ schreit kann man sich schleunigst vom Acker machen. Um die Bundeskloake sollte man so oder so einen weiten Bogen machen.

Vertragsmiete Anteil am Wohnungsbestand
<=4,00 1,30%
4,01 – 500 5,40%
5,01 – 6,00 30%
6,01 – 7,00 29,80%
7,01 – 8,00 17, 2%
8,01 – 9,00 8,40%
>= 9,01 7,90%

Quellennachweise:

https://ir.deutsche-wohnen.com/download/companies/dewohnen/Annual%20Reports/DE000A0HN5C6-JA-2018-EQ-D-00.pdf

Ein Kommentar zu „Deutsche Wohnen SE

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