Angebliche Hetzjagden und Ströer

Die Bundesregierung hat ihre Maske wieder einmal fallengelassen. Der Hintergrund sind die angeblichen Hetzjagden die in Chemnitz stattgefundenen haben sollen, nachdem mehrere Asylbeweber Chemnitzer Bürger nahe eines Stadtfestes attackierten und infolgedessen eine Person starb und die anderen verletzt wurden. Eine Anfrage der AfD bringt nun zutage, dass die Bundesregierung ihre Informationen nicht etwa auf BKA, LKA, örtliche Polizeiberichte o.ä. ihr durchaus zugänglichen Informationsquellen stützte als sie von Hetzjagden sprach, sondern auf Medienberichte. Tichys Einblick schreibt dazu nochmal:

Denn die Chemnitzer Polizei, die zuständigen Staatsanwaltschaften sowie Lokalmedien wie die „Freie Presse“, die an diesem Tag in Chemnitz die Geschehnisse beobachtet und darüber berichtet hatten, bestätigten entgegen der Kanzlerbehauptung von Merkel und ihres Sprechers, dass es keine Hetzjagden auf Migranten gab. Selbst der Chefredakteur der Freien Presse schrieb nach dem überregionalen »Menschenjagd«-Aufruhr: »Eine »Hetzjagd«, in dem Sinne, dass Menschen andere Menschen über längere Zeit und Distanz vor sich hertreiben, haben wir aber nicht beobachtet. Wir kennen auch kein Video, das solch eine Szene dokumentiert.« Ein Skandal. Aber die Medien in Deutschland reagieren darauf mit Schweigen.

Nun hatte ich doch in meinem Blogbeitrag zu Rezos Netzwerk den Geschäftsbericht 2018 von Ströer zitiert, in diesem steht:

Anfang 2018 wurde die in Deutschland neue Medien-marke Watson als Portal für die Generation Y/Z mit einer breit angelegten Werbekampagne auf allen Medien der Ströer Gruppe eingeführt. Bereits im August 2018 erregte Watson die Aufmerksamkeit durch Live-Berichterstattung der Demonstrationen in Chemnitz. Watson lebt von einem hohen Maß an Authentizität und redaktioneller Unabhängigkeit.

Der Autor der vor Ort war scheint Felix Huesmann zu sein. Er schreibt über sich selbst:

Ich bin seit April 2018 News-Redakteur beim Newsportal watson.de in Berlin.

Davor habe ich seit 2014 als freier Journalist in Dortmund gearbeitet. Thematische Schwerpunkte meiner Arbeit sind unter anderem Politik, Rechtsextremismus, Soziale Bewegungen und Jugend- und Subkultur.

Veröffentlichungen unter anderem in: BuzzFeed News, Deutsche Presse-Agentur, Correctiv, #ÖZGÜRÜZ, bento, bodo, Ruhrbarone, ZDF Heute-Journal, ARD Nachtmagazin, WDR Westpol, taz, Freitag, VICE, NOISEY, MOTHERBOARD, MUNCHIES, Jungle World, New York Daily News, The Guardian, The Telegraph, Kristeligt Dagblad, Süddeutsche Zeitung Online, jetzt.de, ZEIT ONLINE/Störungsmelder, ze.tt, Neon,

Meine Einschätzungen und Analysen in Interviewform sind bislang unter anderem in WDR Aktuell, WDR Lokalzeit, Stern TV, Brandpunt (Niederländisches Fernsehen), BBC World Service, Deutsche Welle, ABC News Australia und PRI’s The World erschienen.

Ich habe außerdem als Guide und Fixer für deutsche und internationale Medien gearbeitet – vor allem zum Thema Rechtsextremismus.

Seine Spezialität ist also Rechtsexremismus und die muss auf Deubel komm raus gefunden werden. Veröffentlichen tut er in linksextremen Postillen wie der „Graswurzelbewegung“, „Jungle World“. Es darf aber auch nicht der von der Bundesregierung geförderte ZEIT Störungsmelder fehlen. Da trifft es sich gut, dass der liebe Felix also Hetzjagden in Chemnitz ausgemacht hat – aber keine bildlichen Beweise liefern kann. Die Bundesregierung scheint die von ihm in Gang gesetzte mediale Arbeit aufgegriffen haben. Ein Kreislaufsystem, es muss mehr Geld gegen Rechts geben. Dann haben auch Felix Freunde ein Auskommen und finden vielleicht auch irgendwann bei Ströer als angestellte Schreiberlinge ein Auskommen.

Interessant ist, dass es eine Korrekturmeldung von t-online existiert zu einem Artikel der zunächst bei Watson erschien, indem behauptet wurde, dass das RAF Symbol auf einem hitlergrußzeigenden Demonstranten sei nur ein FAKE-Bild von bösen rechten Schreibern. Musste korrigiert werden. Unterschrieben haben die Chefredakteure von t-online und watson. Logisch ist ja auch der gleiche Verein namens Ströer.

 

2 Kommentare zu „Angebliche Hetzjagden und Ströer

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