Industrieproduktion Oktober 2019

Das Statistische Bundesamt

Pressemitteilung Nr. 463 vom 6. Dezember 2019

Oktober 2019 (vorläufig): Produktion im Produzierenden Gewerbe
-1,7 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
-5,3 % zum Vorjahresmonat (real und kalenderbereinigt)

September 2019 (revidiert): Produktion im Produzierenden Gewerbe
-0,6 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
-4,5 % zum Vorjahresmonat (real und kalenderbereinigt)

WIESBADEN – Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2019 saison- und kalenderbereinigt 1,7 % niedriger als im Vormonat. Für den September 2019 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 0,6 % gegenüber August 2019. Das im Vormonat veröffentlichte Ergebnis wurde damit bestätigt.

Die Industrieproduktion ist im Oktober 2019 um 1,7 % gegenüber dem Vormonat gefallen. Innerhalb der Industrie nahmen die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,0 % und die Produktion von Konsumgütern um 0,3 % zu. Bei den Investitionsgütern ging die Produktion gegenüber dem Vormonat um 4,4 % zurück. Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im Oktober 2019 um 2,3 % höher als im Vormonat. Die Bauproduktion fiel um 2,8 %.

Quellennachweis:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/12/PD19_463_421.html

 

28 Kommentare zu „Industrieproduktion Oktober 2019

      1. Ich arbeite an einer Videoserie über das Zentrum für politische Schönheit. Weißt du etwas darüber, wie deren nicht gerade billiges Zeug finanziert wird? Es ist ein Zusammenschluss von Künstlern, die gewiss individuell vom Staat kassieren, aber ich denke da müsste mehr dahinter sein. Ich weiiß nur nicht was.

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      2. Bin schonmal über direkte Zahlungen an die gestolpert. Ich werde mich mal am WE hinsetzen und in den mir bekannten einschlägigen Datenbanken recherchieren. Dann schreibe ich das kurz mit Quelle zusammen

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  1. Ruch selbst spricht von Vorschlägen von seiten „der Kirche“ hier (ab Sekunde 2403):

    Allerdings halte ich ihn trotz seiner Abschlüsse für …na ja… hohl. Ich denke, die Thilda Rosenberg weiß woher was kommt, ist sich der Legalität der Quellen aber vermutlich nicht bewusst (ein junges Ding). Privatspender erwärmen sich nicht so sehr für Kunst und das Zentrum hat Auslagen. Nicht nur sind die Aktionen selbst extrem teuer (ich wüsste auch gerne mal um die durchführenden Firmen), die haben auch ein festes schickes Büro (so ab Sekunde 100).

    Ich brauch bestimmt etwa zwei Wochen noch, um alles abzurecherchieren. Was auch immer du findest, kann helfen.

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    1. Interessant ist, dass Yasser Almaamoun hier behauptet, es würde während der Aktionen zu spenden aufgerufen. Die Spender nennt er nicht. Aber ich seh diese Aufrufe bislang auch noch nicht so wirklich und dann tun die ja während den Aktionen noch so, als ob alles bierernst sei, d.h. Kleinspender würden doch dann betrogen. Es werden ja nicht Flüchtlinge an echte lybische Tiger verfüttert (no tigers in Lybia). Das wäre illegal, oder? (Minute 5:18):

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    2. Scheint mir nicht so zu sein. Die haben das Ding vor der Hafeneinfahrt vor Sizilien gedreht. Guck mal auf die Aufschriften der Pullover. Das ist irgendwo ein Hafenschiff. Dürfte zwischen 200 bis Max. 1000 Euro kosten sowas zu mieten. Dazu noch die Flüge hin und zurück. Gesamtauflage vielleicht zwischen 2000 bis 5000 Euro.
      Bislang habe ich 70.000 Euro gefunden die die erhalten haben. Dazu geben die noch Workshops an Unis, die dürften auch bezahlt werden von den Unis o.ä.

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    1. Sekunde … Das Zentrum soll das Strache-Video geschnitten und an SPIEGEL und Süddeutsche weiterverbreitet haben. Bezahlt haben die die kolportierten 400.000 Euro nicht, aber irgendjemand hat. Die Schauspielerin sah zwischen 6.000 und 7.000 Euro pro Tag. Es war ja riskant. Sie gewann das Vertrauen der beiden wohl über einen längeren Zeitraum. Jemand hat die Kamera versteckt usw. Zugegeben, das Undercovervideo gemacht zu haben, hat ein arabischer Anwalt aus Wien, der in den Medien als Ramin M. wiedergegeben wird.

      https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zentrum-fuer-politische-schoenheit-soll-ibiza-video-verbreitet-haben-16209529.html

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    2. Für das Strache-Video musste die Finca angemietet werden. Außerdem gab es mindestens ein luxuriöses Lockessen im Wiener Restaurant „Le Ciel“, bei dem Strache, Gudenus, Ramin M und die vorgetäuschte Milliardärsneffin Aljona Makarova teilnahm. Die Gute ist bosnisch, nicht russisch, und, obwohl Gudenus Russisch spricht, war sie nicht aufgeflogen. Unfassbar, aber im Rahmen des Plausiblen. Jedenfalls hat das Ramin nicht aus dem Socken bezahlt. Das Zentrum auch nicht aus der Portokasse. Es gibt also einen verdeckten Gönner.

      Das Zentrum muss nicht unbedingt beteiligt gewesen sein. Es kann auch eine von zwei Veröffentlichungsmedien allein gewesen sein. Kurz bevor die Journalisten Frederick Obermeyer und Bastian Obermeier von der Süddeutschen zeitgleich mit SPIEGEL ihren berühmten Ausschnitt veröffentlichen, ging eine andere Videostelle auf dem Twitteraccount @kurzschluss14 hoch, der zu dem Zeitpunkt neu war und einzig vom Zentrum gefolgt wurde. Außer dem Logo, sehe ich bislang noch gar keine Verbindung zum Spiegel.

      Jedenfalls geben die beiden Oberme(y)iers an, das Videomaterial geschnitten zu haben. Das schließt aber nicht aus, dass das Zentrum nicht auch geschnitten hat. Wer weiß schon, wieviele Mikrofone und versteckte Kameras um Stracher und Gudenus aufgestellt wurden. Es gab sicher ganze Tage von Aufzeichnungen, die erst einmal so gekürzt werden mussten, damit sich Hochglanzjournos überhaupt damit befassen. Klar ist auf jeden Fall, dass das Video vorher bearbetet wurde, bis die Obermeiers es sahen. Der erste Annäherungsversuch war mit einem viertelstündigen Best-Of, das zu sehen die Obermey(i)ers ihre Handies abgeben sollten. Das zweite Treffen brachte einen anderen Ausschnitt, der so verändert wurde, dass man ihn nur mit Spezialbrille sehen konnte. Am Ende bekamen die Obermeiers mehrere Videos. Das Hauptvideo waren Sprachstellen aus der gemieten Villa und sechs Stunden lang. Es gab also eine Vorauswahl, ein Vorediting, das sehr viel Arbeitszeit in Anspruch nahm. Den Dienst könnte das Zentrum geschoben haben. Natürlich auch jemand anderes, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Geheimdienst oder wer auch immer dahintersteckt diese feurigen Aktivisten gerne die Drecksarbeit machen lassen.

      Ich denke, dass die kolportierten 400,000 Euro zu hoch sind für das Video. Aber Ramin hat das nicht aus der Portokasse geholt, auch nicht vorgelegt.

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  2. Ich denke nicht, dass das Siziliien ist. Das ist vor der Türkeiküste. Nur einer trägt einen italienischen Pulli, was auch nicht verwunderlich ist, weil die Gruppe ja für „die Toten kommen“ in Sizilien war. Ruch meint, das Floß sei verankert und mit einem Satellitentelefon ausgestattet worden. Ich schätze, dass das Floß schon auf die 1.000 Euro hindonnert. Ich weiß nicht, wieviel sowas kostet, aber Kram den so wenige Leute kaufen, ist gern mal teuer, auch wenn Material und Machart nicht beeindrucken.

    Das Büro liegt in Berlin und mit den 70,000 kriegen die ihre Mitarbeiter nicht bezahlt. Ich halte die alle , bis auf die „Delta Forces“ für bezahlt.

    Isabella von Ohoven, die du in dem Video hier siehst, ist wohl für den Rotary-Club aktiv, und zwar bei Rotaract und im Distrikt 1940. Auf ihrer LinkedIn-Seite führt sie die Amtsanmaßung im Rahmen der „Kindertransport“-Aktion fort. Interessant an dem Projekt ist, dass Ruch eine Einladung aus dem Kanzleramt bekam, bei dem er Gerettete des echten Kindertransports von 1939 mitschleppte. Er selbst meint, dass hätte zu der „humanistischeren“ Politik geführt, die wir seither genießen können, also die Masseneinwanderung. Leider bislang spekulativ ist, dass Katar damit zu tun haben könnte. Im gleichen Video später fragen die „kritischen“ Journalisten, ob nicht „falsche Hoffnungen“ mit diesem „Kindertransport“-Pflegekindaufruf geweckt wurden. Als Kronzeuge, dass dem nicht so sei, wird hier ein Mann von „Adopt a Revolution“ vor die Kamera geholt. Der Name ist sehr merkwürdig. Der Server steht in Deutschland. Das Projekt wird als deutsch-syrisch beschrieben. Und tatsächlich haben sie auch vergleichsweise transparente Finanzberichte und ich sehe keine Direktzahlungen an das Zentrum. Mir kommt es nur komisch vor, dass 2011 ein Flushfond mit dem halbmarxistischen Namen „Adopt a Revolution“ gegründet wird und 2014 dann ein Kunstprojekt, das mit Pflegekindergedankenspielen die Bundesregierung emotional manipulieren soll, aber damit nicht zu tun haben soll. Es folgten bekanntlich rapide „Merkel streichelt“ und „unbegleitete Minderjährige“. Ich hab leider bislang auch noch keine Direktverbindung zwischen Katar und „Adopt a Revolution“, aber das Land ist Spitzenreiter in Propagandagedöns. Es würde mich nicht überraschen.

    Ich hör und schau sporadisch in die Videos und Tonaufnahmen rein. Ganz ehrlich, ich dachte, ich sei vergleichsweise schmerzunempfindlich (als langjähriger ZEIT-Leser), aber das Problem bei dummen Menschen ist ja, dass die genuin langweilig sind, sich aber für interessant halten. Das geht nur ein paar Minuten am Stück.

    Ich schau mir schon mal die Links durch, die du gepostet hast. Das ist schon ne Menge. Danke!

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      1. Das Impressum ist rechtswidrig gefaket. Die haben definitiv ein stehendes Büro und man sieht es hier. Ich erkenne beim abspielen in Slow Motion sogar die Utensilien ihrer Aktionen. Das sind nicht nur die Poster. Hinter Ruch hängen gerahmte Bilder von den Projekten. Das wurde nicht husch husch kurz für den Pressetermin zusammengeräumt.

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  3. Da ist noch ein komischer Kostenpunkt. Die Journalisten, die das Strache-Video für die Süddeutsche entgegengenommen haben, die dann wenige Stunden nach dem Zentrum Ausschnitte aus der Ibiza-Villa veröffentlich hat, behaupten, ein Teil des Videos mit spezieller Brille geschaut zu haben. Es sei bei bloßem Augenschein ein Laptop gewesen mit weißem Bildschirm. Welcher Laptopbildschirm kann das? Welche Brille muss dazu passen? Wer benutzt die Technologie normalerweise und was ist der Kostenpunkt?

    Die EU-Inforthek scheint sich auf die serbische Drogenmafia eingeschossen zu haben. Aber ich glaub nicht, dass das die ganze Erklärung ist. Es ist nicht mal klar, wer hier mit welchen Erfolgsaussichten von wem bestochen werden sollte und ob Strache und Gudenus überhaupt zum Zweck einer Bestechung angesprochen wurden. Offenbar hat Strache selbst einen Detektiv beauftragt, weil er nicht weiß, wer das Video aus welchen Motiven gemacht hat. Ein einfache Erpressung durch die organisierte Kriminalität ist es wohl nicht. Die Mafia ist vielleicht ein Baustein. Für den Moment würde ich gerne mal eingrenzen, welche Technologie infrage kam, wieviel und ob [ja, ergebnisoffen] das Zentrum involviert wurde.

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