Zentrum für politische Schönheit 2

Unter einem früheren Blogbeitrag fragte der Nutzer „Goldstein bezüglich Informationen zum „Zentrum für politische Schönheit“. Darauf hatte ich mir ein paar Links in einem Blogbeitrag abgespeichert und das Veröffentlichungsdatum auf ferne Zukunft gestellt und (leider) nicht gemerkt, dass dieser dann veröffentlicht wurde. Unter dem Blogbeitrag hatte ich auch noch weitere Informationen verlinkt. Deshalb will ich in diesem Beitrag strukturiert die Informationen zusammenfassen.

Finanzielle Förderungen

Der Ausgangspunkt war diese Frage:

Ich arbeite an einer Videoserie über das Zentrum für politische Schönheit. Weißt du etwas darüber, wie deren nicht gerade billiges Zeug finanziert wird? Es ist ein Zusammenschluss von Künstlern, die gewiss individuell vom Staat kassieren, aber ich denke da müsste mehr dahinter sein. Ich weiiß nur nicht was.

Wenn man sich die Finanzierung des „Zentrums für politische Schönheit“ und seine Protagonisten ein wenig näher anschaut so findet man heraus, dass diese im Grunde genommen drei Säulen der Finanzierung haben: (1) Gelder von Stiftungen, (2) Crowdfunding und (3) Gelder als Redner, Workshopleiter u.ä.

Zum ersten Punkt hatte ich in meinem vorherigen Beitrag zwei Links gepostet.

Eine erste Förderung erhielt das ZpS 2014. Damals erhielt das Maxim Gorki Theater in Berlin eine Förderung für ein ein-monatiges Festival zum Gedenken des Mauerfalls vor (damals) 25 Jahren. Das ganze nannte sich „(Voicing Resistance)“, welches im Grunde genommen eine einzige Geschichtsklitterung war. Man versuchte einen Zusammenhang zwischen der innerdeutschen Mauer und heutigen Grenzen und etwaigen Flucht- und Migrationserfahrungen herzustellen. Das Maxim Gorki erhielt damals 100.000 Euro und davon wurden später 10.000 Euro abgezweigt für das ZpS. Die Bundesregierung behauptet, man wusste zum Zeitpunkt der Mittelbewilligung nichts davon und verschanzte sich ansonsten mit Aussagen zur Kunst- und Kulturfreiheit [1]. Die Medien sprangen auf den Zug auf und behaupteten die AfD würde versuchen diese abzuschaffen. Noch absurder geht es kaum. Wo steht im Grundgesetz geschrieben, dass jeder vermeintliche Künstler mit Steuerkohle „zugeschissen“ werden muss?

Eine weitere Stiftung die das ZpS fördert, ist die Schöpflin-Stiftung. Diese fördert das ZpS laut Eigenaussage seit 2017 [2]. Über die Höhe gibt die Stiftung nichts bekannt. Das Vermögen der Stiftung stammt aus dem Verkauf des Versandhauses der Familie an Quelle.

Auch die Doris Wuppermann Stiftung fördert das ZpS. Interessanterweise wird deren Stiftungskapital von der AA-Stiftung („Stiftung der Schande“) verwaltet und die Projekte vergeben. O-Ton :

Die Amadeu Antonio Stiftung führt die Geschäfte der Doris-Wuppermann-Stiftung entsprechend den in deren Satzung niedergelegten Grundsätzen. Sie vergibt die Stiftungsmittel entsprechend den Vorgaben des Vorstands der Doris-Wuppermann-Stiftung.

Hier findet sich zum Beispiel eine Veranstaltung der Universität Rostock die durch die Doris-Wuppermann-Stiftung finanziert wird. [3]

Die zweite Quelle der Finanzierung sind sogenannte Crowdfundings, wobei unklar ist, wer wirklich hinter den Spenden steckt und ob dieses nur Fassade ist. Man findet 4 Förderungen auf IndieGogo [4]. Darunter eine Förderung in Höhe von 7.020 Euro, eine in Höhe von 39.093 Euro, eine in Höhe von 55.400 Euro und die letzte in Höhe von 21.687 Euro.

Die dritte Quelle sind Gelder als Workshopsleiter oder als Redner. Hier findet sich einige, wenn man gezielt danach sucht. Hier einfach mal vier Beispiel wenn man einfach meiner Protagonisten sucht.

Im Rahmen der Hannah-Arendt-Tage 2016, wurde das Projekt „“ des ZpS vorgestellt . Diese Tage werden u.a. von der VolkswagenStiftung finanziert. Am darauffolgenden Tag palaverte Oettinger und im Anschluss „“, über die ich auch schon einen Artikel geschrieben hatte [6].

Einen weiteren Termin findet man von Bauhaus.FM an der Uni Weimar [7].

An der Hamburger Universität tagte die „Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit“ am 27./28.April 2018 und im Rahmen dieser Tagung durfte auch das ZpS einen Workshop leiten, auch mit dabei die Demokratieexperten der „Stiftung der Schande“ [8].

Bei der Grünen Bildungswerkstatt durfte man am 17.06.2016 auftreten [9].

 

Quellennachweise:

[1] https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/014/1901426.pdf

[2] https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/foerderung/doris-wuppermann-stiftung/transparenz/

[3] https://www.asta-rostock.de/events/zentrum-fuer-politische-schoenheit-erinnerungskultur-im-21-jh/

[4] https://www.indiegogo.com/individuals/7574703/campaigns

[5] https://www.indiegogo.com/projects/zentrum-fuer-politische-schoenheit#/

[6] https://www.volkswagenstiftung.de/sites/default/files/downloads/Programm_HAT_Europa.pdf

[7] https://www.uni-weimar.de/projekte/bauhaus-fm/das-kultursymposium-2019-cesy-leonhard-im-gespraech/

[8] https://idw-online.de/de/attachmentdata65350

[9] https://www.gbw.at/oesterreich/veranstaltungen/ereignisansicht/event/popaktivismus-kunst-als-widerstand/

 

 

2 Kommentare zu „Zentrum für politische Schönheit 2

  1. Ich stell gerade fest, dass die Likes irgendwie nur noch funktionieren, wenn ich sie über den WordPress „Reader“ verteile. Jedenfalls VIELEN Dank! Ich komm auf jeden Fall darauf zurück. Auch wenn ich vorübergehend ein paar andere Sachen einschiebe, die Serie kommt.

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