Corona und die Suche nach der Wahrheit

Ein geflügeltes Wort lautet: „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“. Manche Politiker behaupten, dass wir in der „Corona-Krise“ im Krieg sind. Andere verweisen darauf, dass es die schlimmste Krise seit dem 2. Weltkrieg ist. Interessant ist ja, dass es in einer Kriegssituation mindestens zwei Parteien gibt, die gegeneinander kämpfen. Ist der Virus die andere Partei, gegen die wir jetzt Krieg führen müssen? Hat der Virus uns den Krieg erklärt und wann ist das gewesen? Und was ist mit all den anderen Viren oder Bakterien, haben die uns auch irgendwann den Krieg erklärt? Führen wir in jeder Grippesaison Krieg gegen die Influenza und bekommen es nur nicht 99% der Bevölkerung mit? Und wenn wir immer gegen diese Krieg führen, warum kommt die dann jedes Jahr wieder? Sind wir da immer ignorant? Und wie sieht die Situation in einem echten Krieg aus, herrscht dort überall Krieg, auch bei der Zivilbevölkerung? Oder kann diese, selbst unter den Eindrücken von nächtlichen aber auch täglichen Bombenangriffen den „normalen“ Geschehen nachgehen? Ist es Ihnen verboten gewesen sich auf eine Parkbank zu setzen und ein Buch zu lesen? Ein Picknick zu machen? Grillen mit Freunden und wie war das mit dem Besuch der Eltern? Der Sohn der Fronturlaub hatte und seine Eltern und Grosseltern besuchte? – Alles verboten?

Ich gestehe ein, auf viele obige Beispiele kann ich durchaus Antworten geben. Denn all diese Dinge sind durchaus erlaubt gewesen, in der hiesigen „Corona-Krise“ sind viele dieser Dinge verboten. Die Politik hat das Konzept des „Social Distancing“ ausgerufen. Dabei hat Sie mit einem Begriff und den dahinter liegenden Massnahmen wesentliche Grundrechte eingeschränkt. „Social Distancing“ – warum eigentlich nicht „Physical Distancing“? Denn man soll sich ja auf physischen Abstand begeben und nicht sozialen, diesen kann ich ja durchaus pflegen? Aber warum eigentlich das ganze Geschrubel?

Warum sagt eigentlich keiner der verantwortlichen Politiker:

Wir schränken hier eure wesentlichen Grundrechte ein. Das gab es zuvor so noch nicht! Wir wissen eigentlich auch garnicht ob das wirklich etwas bringt! Wir wissen auch nicht was unsere eigentliche  Strategie ist: Ist es eine Durchseuchung bzw. Herdenimmunität herzustellen oder die Infektionsketten zu unterbrechen? Wir haben keine wissenschaftlichen Evidenz dafür wie sich das Virus verbreitet, mittels Schmierinfektion oder/und als Aerosole (auf welche Distanz?), auch wenn  wir behaupten, dass es hoch infektiös sei (genau sein, größer oder weniger als eine Influenza?). Wir haben eine Bundesbehörde, die eine Reputation weltweit geniesst wegen dem Namensgeber, die ihrer Verantwortung nicht nachkommt und genau solche Evidenz schaffen sollte, sondern die Leute in Angst und Schrecken versetzt! Wir haben noch einen „Super“-Virologen, der hat sich zwar schon zweimal in seinem Leben geirrt, das macht aber nichts auch diesmal hören wir auf den. Der hat so einen weissen Kittel an, da wirkt der seriös und auf die naiven Schafe umgibt ihn damit eine Aura der Autorität. Und spätestens seit dem Milgrim-Experiment wissen wir, dass das die Leute beeinflusst und die dann wirklich alles tun!

Ich bilde mir nicht ein die absolute Wahrheit gepachtet zu haben. Ich kann auch keine Antwort darauf geben wie hoch der Grad der Immunität der Bevölkerung ist (Durchseuchung) oder wie hoch die Sterblichkeitsrate ist oder wie infektiös das Virus ist.

Das muss ich auch nicht. Ich erwarte aber von einer Bundesbehörde, der im Infektionsschutzgesetz eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird, ihrer Aufgabe nachzukommen und wissenschaftliche Evidenz zu besorgen. Dieses kann durch eigene Studien erfolgen, der Unterbeauftragung von anderen Instituten oder aber auch der Aneignung von schon vorhandenen Studien. Ich erwarte, dass dann diese Studien und deren Ergebnisse transparent veröffentlicht werden für jedermann einsehbar und kommentierbar für kritische Geister. Ich erwarte, dass auf dieser Basis dann Handlungsempfehlungen formuliert werden. Wobei bei diesen Handlungsempfehlungen selbstverständlich  transparent dargestellt wird und auf welcher Evidenz diese jeweils basieren. Ich erwarte, dass dabei natürlich nicht nur die Vorteile der absoluten „Bekämpfung“ des Virus gesehen wird, sondern auch die sich daraus ergebenden „Kollateralschäden“.

Sind das zu viele Erwartungen? Vermutlich? Aber das bedeutet natürlich nicht, dass jeder einzelne da draussen der noch mit wachem Verstand durch die Gegend  läuft, nicht genau diese Aufgabe hat. Fragt euren Bundes-, Landtagsabgeordneten, euren Stadtverordneten, eure Bürgermeister und seine Behördenmitarbeiter nach Evidenz. Fragt nach, wie man auf die Handlungsempfehlungen gekommen ist. Lasst euch nicht abspeisen mit dem Hinweis auf vermeintliche Autorität (Milgrim!), sondern fragt nach Evidenz! Meldet Versammlungen an und beantragt Ausnahmegenehmigungen und lasst euch nicht abspeisen, weisst auf die Ausnahmebestimmungen hin und fragt nach, warum in dem einen Fall diese gelten soll und in dem anderen. Falls es euch dennoch verboten wurde, geht zum nächsten Verwaltungsgericht und reicht dort Klage ein. Eine Anwaltpflicht besteht dort zunächst nicht. Du hat noch nie eine Klage formuliert? Dann wird es Zeit aufzustehen und für deine Rechte zu kämpfen! Nutzt das Informationsfreiheitsgesetz oder die entsprechenden Landesgesetzen um an genau diese Informationen in den Ministerien und Behörden zu erhalten. Lasst euch nicht abspeisen.

Du fühlst dich hilflos, fragst dich warum ausgerechnet du kämpfen solltest? Hast du auch im Geschichtsunterricht gesessen und dich gefragt warum die Leute in dieser oder jener Situation nicht aufgestanden sind? Sind die aber auch die Leute auf den Senkel gegangen, die sich schon als den nächsten Stauffenberg gesehen haben, in der nächsten Stunde dem Lehrer aber devot die Füsse geleckt haben und nicht hinterfragt haben, ob das überhaupt stimmt, was die angebliche Autorität da vorne plappert?

Genau deshalb!

 

4 Kommentare zu „Corona und die Suche nach der Wahrheit

  1. Irgendwie hatten die Postmodernen schon recht. Wenn die Nuetzlichkeit und Wissenschaftlichkeit vieler Virologen sich and die der Genderwissenschaftler annaehert, d.h. weder Wahrheit noch Evidenz eine Rolle spielen, ist das Kaffesatz-Lesen von Tante Gertrud genauso viel wert.

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  2. Wir stehen am ANFANG der Epidemie, die Durchseuchung ist gerin (Droste).
    Sogar das merkl gibt zu:
    Es werden 60-70% der Bevölkerung erkranken, das sind 56 Millionen, davon 11 Millionen, die als Schwererkrankte „eigentlich“ karnkenhauspflichtig wären.
    .
    Die gegenwärtigen (laschen !) Maßnahmen zum Vermeiden einer explosiven Ausbreitung können die Gesamtzahlen kaum verringern, sie werden bloß die Welle (um eine kurze Zeitspanne) in die Zukunft verschieben. Damit wird immerhin erreicht, daß die 11 Milionen Schwererkrankten nicht alle zugleich auf die Intensivstationen drängen.

    https://sciencefiles.org/2020/03/26/social-distancing-verschiebt-und-verringert-den-hohepunkt-der-covid-19-pandemie-beseitigt-aber-nicht-die-gefahr/

    FRÜHE Gegenreaktion ist ausschlaggebend!!!
    TAIWAN hat bereits im Dezember reagiert: weniger als 0,001 Promille der Bevölkerung infiziert.
    CHINA hat 3 Wochen später reagiert: weniger als 1% der Bevölkerung infiziert.
    Die BRD hat 3 MONATE NICHTS getan, keine Vorsorge, keine Notfallpläne, keine Information über den Ernst der Lage.

    Dr. Gunther Kümel, Virologe.

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