Lybisches Schlepperboot und die Reformation

Vorbemerkung der Fragesteller:

Ein Boot brachte Libysche Asylbewerber nach Sizilien. Im Rahmen der Weltausstellung zu Ehren des Lutherjubiläums im Jahr 2017 gelangte dieses Boot in
die Lutherstadt Wittenberg.[…]

Antwort der Bundesregierung:

Das Projekt „Tore der Freiheit – Weltausstellung Reformation“ in Lutherstadt
Wittenberg verantwortete der Verein „Reformationsjubiläum 2017 e. V.“. Dieser
Verein wurde in Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) gegründet. „Tore der Freiheit – Weltausstellung Reformation“ wurde mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gefördert. Die Mittel dienten zur Deckung der allgemeinen Kosten der Weltausstellung. Der Bundesregierung liegen keine Informationen darüber vor, ob und ggf. in welchem Umfang aus dieser Zuwendung Zahlungen für das Flüchtlingsboot geleistet wurden.

Geht man auf die Webseite des Reformationsjubiläums so tauchen dort noch weitere „öffentliche“ Partner auf:

  • mdr
  • Freistaat Sachsen
  • Freistaat Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Europäische Union
  • Lutherstadt Wittenberg
  • Eisleben
  • Ottostadt Magdeburg
  • Stadt Dessau-Rosslau
  • Leipzig
  • Erfurt
  • Weimar
  • Jena
  • Umweltbundesamt

Da wäre es doch interessant mit wieviel Geld diese Institutionen die EKD und ihr Reformationsjubiläum (inkl. Schlepperboot) gefördert haben.

 

 

Quellennachweise:

Klicke, um auf 1911548.pdf zuzugreifen

Ein Kommentar zu „Lybisches Schlepperboot und die Reformation

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